Die hybride Zukunft der Arbeit(splätze)

Das Büro verändert sich von einem Ort, an den jeder gehen muss, zu einem Ort, an den jeder gehen möchte (für spezifische Zwecke).

Das menschliche Konzept der Zusammenarbeit

Letzte Woche hatten wir eine Unterhaltung mit einem Start-up-Gründer über seine Personalstrategie. Wie sich herausstellt, hat selbst ein junges Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern bereits mit den Feinheiten der Fernarbeit zu kämpfen.

Unser Konzept der Zusammenarbeit ist tief in der Erwartung verwurzelt, dass wir zusammen im selben Raum oder zumindest am selben Ort arbeiten, so dass wir uns bei Bedarf jederzeit im selben Raum begegnen können.

Die Erfindung des Telefon hat daran nichts geändert, ebenso wenig wie das Internet, zumindest anfänglich. Bis vor kurzem war selbst in Technologieunternehmen das Arbeiten von zu Hause aus eher die Ausnahme als die Regel.

Es erforderte neue Tools zur Kommunikation, Kreativität und Produktivität, damit die Menschen eng und produktiv zusammenarbeiten konnten, ohne sich den gleichen Raum oder zumindest die gleiche Zeitzone teilen zu müssen.

Wandel liegt in der Luft

Die Folgen für den gewerblichen Immobilienmarkt sind noch offen, aber allen Anzeichen nach werden sie tiefgreifend sein. Der „administrative Arbeitsraum“, wie wir ihn kennen, wird vielleicht nicht überleben.

Kluge Immobiliengesellschaften haben dies schon vor der Pandemie und dem Ansturm auf die Heimarbeit erkannt, aber die Pandemie könnte einen Schock ausgelöst haben, der 20 Jahre auf 5 Jahre verdichtet. Nur die Schnellsten werden überleben.

Eine Schlüsselerkenntnis, die von allen, mit denen wir gesprochen habe, wiederholt wurde, ist, dass nur sehr wenige 100%ige Heimarbeit bevorzugen. Trotz all Vorteile ist das Büro immer noch ein sozialer Ort, und Kollegen sind nicht nur Mitarbeiter.

Wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen wird

Was sich ändern wird, ist, dass die im Büro geleistete Arbeit nicht mehr produktiv und kreativ ist. Sie ist in erster Linie kreativ.

Formelle Meetings mit 5 sprechenden und 50 zuhörenden Teilnehmern werden online stattfinden. Wenn die Software heute noch nicht den Präsenzmeetings überlegen ist, wird dies in Kürze der Fall sein.

Andererseits profitiert eine kleine Brainstorming-Sitzung, bei der jeder spricht, zuhört und handelt, immer noch von den sozialen Signalen, die nur schwer auf Online-Kommunikation übertragbar sind.

Zusammengefasst

Es lässt sich sagen, dass sich das Büro von einem Ort verändern wird, an den jeder gehen muss, zu einem Ort, an den jeder (für spezifische Zwecke) gehen möchte, um die soziale Sphäre mit all ihren Ablenkungen zu Hause zu lassen – zu einem Ort, der die soziale Kreativität maximiert.

Teilen >
Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on xing
Share on email
Share on telegram
Share on whatsapp

Fragen?

Lust auf mehr?

Kontaktieren Sie uns.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.